Generali Staffelmarathon Frankfurt 2018

#GeneralibewegtDeutschland

Nach einer sehr schönen Pastaparty  der Generali Deutschland im VaiVai Frankfurt war es gestern dann soweit. Um 10 trafen wir uns kurz am Generali-Stand und schickten unsere beiden Startläufer auf die Strecke. Bis zum dritten Wechsel lagen beide Staffeln gleich auf, dann kam das Ende dieser Paarläufe. 😉 Der eine lief eine lockere Pace von 4’25“ und ich lief mit 89% durchschnittlicher Herzfrequenz  in einer Pace von 6’16“. Damit waren wir dann knapp 30 Minuten langsamer auf der etwa 14 km langen Strecke. Aber der Spaß stand im Vordergrund und den hatten wir. Ich habe etliche Kinderhände abgeklatscht, die Trommel- und Bläsergruppen und die Stimmung überhaupt genossen. Im Vergleich zum zweiten Staffelabschnitt, den ich im letzten Jahr lief, war die Stimmung hinten raus riesig.  Und ich bin beschwingt, weil ich mir diese Leistung gar nicht zugetraut habe. Ich hatte auf eine 6’43“ gehofft. 6’16“ ist da natürlich schon eine Hausnummer. Offiziell kommt noch etwa eine 6’35“ rum, die Straßen sind breit und die Ideallinie will jeder laufen.

Nicht gefallen hat mir der Zieleinlauf. Als wir die ersten Meter in der Halle gelaufen waren, latschte mir von hinten wer in die Hacksen und zog mir dabei fast den rechten Schuh aus. Dann war es eng und einige Läufer wollten trotz der Menge an gleichzeitig einlaufenden Teilnehmern noch einen Zielsprint anbringen. Zum Kotzen. Mein Gesichtsausdruck muss entsprechend gewesen sein.

Ich erinnere mich an den Strongman, da wurde auf der Zielgeraden nur noch gefeiert. So sollte es m.E. nach auch sein. Wenn die Menge es erlaubt, dann habe ich nichts gegen Zielsprints und wenn die Zeit kurz vor knapp steht, habe ich auch Verständnis. Aber die Minute war schon umgesprungen.

Aus der Halle wurden wir dann schnell wieder rausgeworfen und kamen in den überfüllten, eiskalten Zielbereich, in dem es dann anstehen für Wärmeplastik, Medaillen und Zielverpflegungsbeutel hieß. Leider waren hier massenhaft Staffeln komplett drin und verstopften das Ganze. Meine Laune sank weiter. Erst als ich die freundlichen Gesichter meiner Kollegen am Messestand fand, da kam dann langsam die Freude über das Geschaffte.

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