Stimmbildung bei Frau Jahns

Da ich im Chor bleibe, möchte ich mein „Instrument“ natürlich etwas besser kennenlernen.

Bei den Stimmbildungsangeboten steht oft werbend, wie spannend das Erkunden der Stimme usw. sei. Ich dachte: Klar doch! Und ein 3stündiger Workshop mit insgesamt 8 Teilnehmern, an dem wir im November in Bad Vilbel teilnahmen, schien genau das zu bestätigen: Da labert sich eine Branche das Angebot interessant.
Heute war ich bei Caroline Jahns zum Einzelunterricht, die dieselbe Methode unterrichtet. Diesmal fühle ich mich erreicht. Vielleicht lag es daran, dass sie mich im unteren stimmlichen Bereich singen ließ. Die Frequenzen kann ich stärker im Körper spüren. Es ist eine seltsame Mischung, die nun in mir nachhallt. Eine Art Körperwunsch. Statt eingeengt Druck auszuüben oder sich einen Kopf, um den richtigen Ton oder das korrekte Körpergefühl zu machen, habe ich mir zugehört oder zugespürt/ den Ton aufgespürt? Es lässt sich schwer fassen. Es klang zum Teil grauenhaft in meinen Ohren und ohne Ermunterung wäre ich da keinen Schritt weiter gegangen. Aber dann vibrierte erst ein Bereich, dann kam noch einer hinzu und noch einer und jedes Mal änderte sich der Klang und dann änderte er sich plötzlich wieder und ich musste lächeln und wollte mehr davon. Nicht, dass der Klang besser geworden wäre, es war Marke „röhrende Hirschkuh“, aber das wurde irrelevant.
Die Stunde hat mir gut getan, gegen Ende fühlte ich mich sogar so sicher, dass ich die Augen schloss, um besser zu spüren. Dieses Stimmgefühl ist wie sich selbst eine Freude machen.
Und ja, jetzt bin ich tatsächlich gespannt, freudig gespannt und neugierig.

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Singen macht glücklich

oder Erstaunliches aus dem Alltag

2016 zogen wir hierher. Damals sah ich entweder den Chor oder ich las im Schaukasten an der U-Bahn oder … . Jedenfalls suchte ich im I-Net danach und fand dort, dass der Gesangsverein  mehrere Chöre hat, aber allesamt englisch singen. Nicht so ganz mein Fall. Haken dran.

In den Wintermonaten sah ich gelegentlich durch die Fenster in den hell erleuchteten Probenraum und manchmal klang auch etwas hinaus und so ein bisschen Sehnsucht war in meiner Brust. Haken dran. Weiterlesen →

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Manchmal ist es so einfach

Manchmal ist es so einfach, sich selbst eine Freude zu breiten, glücklich zu sein. Ich wusste nicht wirklich, warum mein Arbeitsplatz zu Hause, also mein Schreibtisch für mich so wenig attraktiv war. Warum ich nicht richtig denken konnte, warum mir meine normalen Kreativitätsflüsse fehlten. In der Familie haben wir nachgedacht und ich habe am Standort Kritik geübt. Ich ahnte und schlug vor. Meine Meerschweinchen sind ein bedeutender Teil meines Lebens.  An meinem Schreibtisch saß ich mit dem Rücken zum Gehege. Seit gestern sitze ich neben dem Gehege und ich bin glücklich. Plötzlich ist es wieder da, das Wohlfühlen, das Fließen. Ich schaue hinein in das Treiben und meine Gedanken  finden ihre Wege. Ich sehe ihre Charaktere, ihre vorsichtigen oder draufgängerischen Aktionen – nicht alles, aber endlich wieder mehr. Und ich sitze grinsend daneben. Ja, so stelle ich mir meinen Platz fürs Denken vor. Klar springe ich, wenn ihnen etwas fehlt, aber diese positive Grundstimmung wirkt positiv auf meine Konzentration.

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Saisonale Gedanken – Vorfußlauf, Wochenkilometer und mehr

Das Wettkampfjahr ist geschafft.  Meine Statistik sieht nach „Mach es nächstes Jahr besser“ aus. Ich bin zwar mehr gelaufen als 2012, aber es gibt zuviele Löcher, also Wochen mit 0 Kilometern. Da möchte ich einfach mehr Kontinuität reinbringen und dann natürlich die Anzahl der Kilometer gleichmäßiger laufen. Man kann sehen, dass ich eigentlich immer, wenn ich mal auf meine 50 Wochenkilometer kam, anschließend Lücken gebaut habe. Für jemanden aus dem Greif-Club habe ich extrem wenig Kilometer, aber ich taste mich ran. Weiterlesen →

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Beste Zeiten

Laufstil im Ziel noch ok

Köln ist gelaufen. Die 2:06 hatte ich ja auf 2:09 korrigiert wegen des fehlenden Trainings und dann muskuläre Probleme bekommen, so dass ich ohne Zielzeit an den Start ging. Mit 2:11:49 bin ich dann doch wesentlich schneller gelaufen als in Berlin und es war auch ein guter Lauf. Ich konnte mein Tempo, welches ich an den 2:09 ausrichtete, ins Ziel bringen. Die ersten beiden Kilometer haben mich zwar anderthalb Minuten gekostet, weil ich wieder zu weit hinten stand, aber danach konnte ich ganz gut laufen. Einmal noch Seitenstechen, weil ich in der Sauna (es war heiß und stickig in Köln) trinken musste. Aber ansonsten alles gut. Ich bin zufrieden. Weiterlesen →

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Herbst-Saison

Die Herbstsaison ist fast zu Ende. Ich bin beim 1. Schiefergebirgslauf gestartet und hatte ein richtig schönes Erlebnis. Heute startete ich in Köln. Köln hat durchaus schöne Alleebäume, die ein angenehmes Lauferlebnis gestalten. Aber es fühlte sich über weite Strecken an wie in der Sauna und mir war es zu laut und zu voll. Köln stand noch auf meiner Liste von 2012, nun ist ein Häkchen dran.

Ich möchte in Frankfurt in der Staffel starten und dann gilt es, gut über den Winter zu kommen. Die Planung für die nächste Saison sollte aber große Stadtläufe außer Acht lassen.

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Hundegassi-Ruhestand für …

… meine geliebten ParkClaw. Am Sonntag konnten sie mir auf dem Rennsteig nicht mehr genug Halt und Schutz geben. Geröll bohrte sich schmerzhaft durch die Sohle in den Fuß und so stabil sind sie auch nicht mehr. Meine Patschefußbeschützer sind reif für den Hundegassi-Ruhestand. Weiterlesen →

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Vorbereitung Woche 2

Montag versaut. 17×400 mit 200m Temporeduktion. Die Tempoteile viel zu schnell, die 200er zu langsam, Ziel verfehlt. Es ging darum, die 400er genau zu laufen und die 200er so schnell wie es dann halt noch geht, um eine gute Gesamtzeit zu erzielen. War nichts. Weiterlesen →

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Ziele visualisieren

In der ersten der 6 direkten Vorbereitungswochen quälte ich mich durch die Tempo-Einheiten. Und irgendwann war sie da, die 2:06. Ich konnte sie vor meinen inneren Augen nicht mehr verbergen, ich lief meine Q-Einheit ganz auf dieses Ziel gerichtet. Nach einer 2:17:48 in Berlin, wäre eine 2:06:xx eine Sensation. Aber Peter schrieb in einem Newsletter, dein Unterbewusstsein liefert nichts, was nicht möglich ist. Und ehrlich, ich bin felsenfest überzeugt, dass ich eine 2:06 theoretisch laufen kann. Wie das in Köln letztlich aussieht, keine Ahnung. Aber mein Training richte ich daran aus.

Ich will, ich kann, ich laufe.

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Sommertraining

Mein Sommer war wie eigentlich immer und somit hatte ich mit Juni und August die beiden schwächsten der letzten 12 Monate, der Juli war minimal besser. Nun ist aber wieder mehr Training angesagt und ich hoffe, die Gelenke halten die Umfangssteigerung aus. Aber wenn ich in 4 Wochen doch noch im Schiefergebirge starten möchte und 2 Wochen später in Köln am liebsten die 2:10 knacken und dann noch einmal zwei Wochen später in Frankfurt bei der Staffel Spaß haben möchte, dann brauche ich neben Training auch gesunde Gräten. Das wird sicher lustig.

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