Heute sind wir Paris und morgen?
Das Töten wird weiter gehen. Aber wir können es ächten.
Lädierter Urlaub. Ich drücke mich bei Ärzten rum, das ist interessant, gebe ich zu. Ich weiß jetzt, was die Altersgruppe, die überwiegend die Orthopädie bevölkert, im Herbst so trägt. Die Farbwahl ist schichtübergreifend und ich gebe zu, sie passt zu den weißen und grauen Haaren. Sehr harmonische Flieder- und Auberginen-Arrangements.
Ansonsten bin ich lehmig. Ewig wollte ich, nun habe ich. Die erste Lehmrampe ist im Gehege.
Schweins sind auch schon hinauf und hinab. Mehr dazu: Lehm im Gehege.
Dann habe ich ein paar Rezepte auf die ncalow-Seite gelassen Rezepte und den Sportbereich angepasst: Krav Maga.
Zwar tat mir das viele Tippen in der Schulter etwas weh, aber ich gebe zu, es wird langsam und so ganz ruhig halten, kann ich wohl einfach nicht. Dafür nehme ich extra nur die Hälfte vom verordneten Schmerzmittel, damit ich mich nicht überanstrenge. Aber jetzt geht es nochmal zum Orthopäden in den Fliedermäuschen-Wartebereich, heute gibts wieder eine Spritze, die sind echt besser als Voltareen.
Beim Krav Maga habe ich mir die Schulter etwas überdehnt, als wir alle gemeinsam in der Reihe saßen und Sit-Ups machten. Das Gefühl war mir eigentlich nicht unangenehm, daher änderte ich meine Position nicht.
Allerdings hatte ich zuvor bereits Probleme mit der Schulter wegen Mutterns Umzieherei so kurz nach unserer und dem natürlich plötzlich intensiven Sportpensum und der ganzen Autofahrerei.
Das Donnerstagtraining ließ ich vorsichtshalber aus, beim Umzug habe ich so gut wie nichts geschleppt, konnte aber selbst das bissel Elektrik schon kaum noch machen, weil Arm hochhalten schwer fiel. Montag wollte ich zum Arzt, aber da ich nicht privat versichert bin, bekam ich keinen Termin. Dienstag ging mir wieder super, also verdrängte ich Ärzte und Co. Ich drappierte die Umzugskartons um, baute den schweren Kleiderschrank auf, trug die Kommode durchs Zimmer. Half halt meiner Mutter, wo ich konnte, damit sie sich einrichten kann. Die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag fand ich vor Schulterschmerzen kaum noch Schlaf. In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag saß ich im Bett und schlief gar nicht mehr. Freitag ging ich zum Arzt. Überweisung zum Spritzen, aber komm Freitag mal noch dran. War nicht. Also zurück zum Arzt, Tabletten. Null Hinweis, wie lange das nun geht. Zum Glück gibt es Internet und Tin.
Tin hat mein Bett anders eingestellt, so konnte ich schlafen. Im Internet steht mehrwöchige Angelegenheit. Das werde ich aussitzen müssen, aber ich freue mich schon auf das nächste Training. Und die Umzüge haben wir ja nun alle geschafft.
552 Flüchtlinge werden in Bad Homburg untergebracht (letzter Absatz).
Es gibt in Niederbayern die Gemeinde Sumte mit 100 Einwohnern, die soll 1000 Flüchtlinge aufnehmen.
An der Info-Veranstaltung für Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer in Bad Homburg nahmen 250 Interessenten teil. 60 Teilnehmer einer weiteren Infoveranstaltung sind als Vormünder für minderjährige Flüchtlinge geeignet und werden nun geschult.
Bad Homburg Fakten:
52.379 Einwohner
Kaufkraft je Einwohner ca. 31 Tsd. € (Deutschlandweit ca. 21 Tsd. €)
310+ ehrenamtliche Helfer
552 Flüchtlinge
Irgendwie sagt das doch alles?
Insgesamt hoffe ich, dass Europa sich einigt, dass wir gemeinsam diesen Ansturm bewältigen und der arabischen Liga zeigen, dass sie uns mit so etwas nicht klein kriegen. Dabei gehe ich natürlich davon aus, dass nach all den Jahren Krieg dort unten, sich nicht plötzlich Millionen Menschen von selbst auf den Weg machen. Das wurde gezielt gesteuert. Und nein, Frau Merkel hat damit nichts zu tun. Sie hat nur passend reagiert, die Aktion kam von woanders.
Und nun muss Europa ebenfalls passend reagieren. Das hier ist unsere europäische Union, wir haben da schon viele Kompromisse reingekippt, die nerven, die z.T. schändlich sind, aber jetzt im Augenblick sollten wir froh sein, die Union zu haben. Gemeinsam können wir diese Völkerwanderung integrieren. Wird dauern, wird schwer, kostet mehr als Geld, aber da kommt kein Vieh über die Weide, das sind Menschen, Träume, Hoffnungen.
Der Mietvertrag für Muttern ist unterschrieben. Die Suche nach einer passenden Wohnung war anstrengend. Obwohl wir mit dem Preis hochgingen und kompromissbereit waren, haben wir die angesehenen Wohnungen, die in Frage kamen, nicht bekommen. 70 Bewerber auf eine Wohnung binnen einer Woche waren das Minimum hier. Manche suchen seit einem halben Jahr bezahlbaren Wohnraum.
Die neue Wohnung für Muttern liegt mitten in der Stadt, gleich an der Fußgängerzone, trotzdessen in einem lärmberuhigten Bereich. Fußläufig zum Schloss- und Kurpark, Kurhaustheater, Supermarkt. 5 qm mehr wären sicher nicht verkehrt gewesen, aber als wir aus dem Haus gingen und unter uns waren, meinte Muttern zu mir, das hätten wir gut gemacht, sie freute sich offensichtlich.
Ein bisschen später bekam sie doch Muffensausen, aber ich denke, das ist völlig normal. Nun steht bald ein erneuter Umzug an, dabei hatte sie sich gerade an die neue Umgebung gewöhnt. Auch wenn sie sich auf Bad Homburg freut, so wird es doch anstrengend.
Ich bin jetzt Schülerin der Schule für Selbstverteidigung Krav Maga System. Als Vollkontaktsportart bringt mir das blaue Flecken, vor allem blaue Knie und Ellenbogen, und Muskelkater. Wobei ich Kater eigentlich sehr harmlos finde, es ist eher ein Muskelpuma. Aber schöne Studie: 2x Training, 2x völlig unterschiedliche Bereiche angesprochen. Das klingt nach einem Trainer, der weiß, was er tut. Denn die Tage zwischen dem Training sind ein bisschen kurz zum Regenerieren. ‚ups*
Gestern waren wir beim Basis Seminar. Man kann dort an die körperlichen Grenzen gehen, muss aber nicht. Ich bin eher bei anderen Grenzen gelandet.
Durch ein Getümmel gehen, das war wegen des Tempos schlimmer als Wasen oder Gedränge im Startblock nach dem Startschuss. Und das hasse ich, weil immer irgendwer seinen Ellenbogen auf Höhen hat, die mir kleinem Erdnuckel weh tun.
Am Abschlussdrill konnte ich so nicht teilnehmen. Ich wollte, aber habe dann gekniffen. Schläge, Tritte, Schubsen im Getümmel finde ich extrem schwer auszuhalten. Naja, ich will das Lernen. Schritt für Schritt.
Ich habe bisher relativ wenig Muskelkater, fühlt sich aber trotzdem gut an. Blaue Flecken auch nicht, die Arme und Beine stecken erstaunlich viel weg.
Haben heute nun endlich die alte Wohnung übergeben. Ob ich jetzt hier ankomme? Eigentlich wollten wir Mittwoch übergeben, denn Donnerstag ging es nach Thüringen.
Auf dem Hinweg besuchten wir die Terassentherme in Bad Colberg-H. Dort konnten wir draußen im Sole-Becken schweben, was sehr angenehm war und uns auf Ruhe einstimmte.
Auf Schloß Wespenstein hatten wir wieder ein Zimmer reserviert. Kein Händi-Empfang, kein WLAN, kein Fernseher, dafür ein herrlicher Blick in den Wald durch Fenster in super-dicken Mauern, eine sehr angenehme Atmosphäre, kühl, ruhig, fast schon etwas düster, aber mit herrlichem Blick auch vom Biergarten über Tal und Wald. Aber daraus wurde nichts. Pächterwechsel und scheinbar nicht im Guten, denn unsere Reservierungsbestätigung kam wohl von den alten Pächtern und war mit den neuen nicht abgestimmt. Kein Zimmer für uns. Wir haben über die de-Domain reserviert und vielleicht wurde die nicht übergeben, denn die com-Domain ist neu, die gab es im letzten Jahr, als wir dort waren, noch nicht. Wer weiß.
Wir kamen in der Nähe unserer Freunde im Hotel Kleeberg unter. Saubere, großzügige Zimmer, sehr freundliche Mitarbeiter, ein gutes Hotel, da hatten wir Glück, dass ein Zimmer frei war.
In Thüringen haben wir uns den Baumkronenpfad angesehen. Dafür mussten wir zwar nach Nord-Thüringen, aber es lohnt sich. Ich dachte mir schon, dass meine Höhenangst in den Baumwipfeln nicht so zuschlägt. So war es auch.
Da war kaum Angst, nur die Daueranspannung hat mir den Appetit verdorben, so dass ich später etwas brauchte, bis ich wieder fit war.
Sehr stabil gebauter, schön gemachter Pfad. Ausgang nur durch den Shop und wir haben das Ganze gern unterstützt.
T. und ihren Schulfreund fuhr ich zur Morassina und während ich mit den Freunden den Abend vorbereitete, nahmen die beiden an einer Führung teil und gaben freilich anschließend im Shop ihre Mäntelchen ab. Gerne haben sie das Ganze unterstützt. :-)) Dhymian-Dee und Schweinstreiber sind die Spezialitäten.
In der Morassina gibt es mittlerweile auch Dunkelführungen, da will ich unbedingt mal hin, das ist sicher spannend, wenn die anderen Sinne stärker „lauschen“ müssen.
Samstag fuhren wir gegen Mittag, konnten so die Oma noch heim bringen, die wieder die Meerschweinchen hütete, brachten in Viernheim die Wohnung auf Besenrein für heute und nun ist gut.
Nun ist Bad Homburg.
Eigentlich hätten wir … . Aber irgendwann muss auch mal Ruh sein. Also haben wir heute einen ganzen Tag ausgeruht. Kein Nagel, keine Schraube, keine Säge, kein Akku-Schrauber – kein nix.
Naja, schon wesentlich mehr als nix:
Wir genießen es, in Waldnähe zu sein. Dieser Wald ist gegen den Vernemer einfach nur gewaltig schön. Mit dem Auto drauf zu gefahren, irgendwo auf einem Waldparkplatz gehalten und los.
Anschließend etwas Gras gesammelt und dann am Bahnhof eine Kleinigkeit für den Kaffee gekauft. Alle zufrieden.
Irgendwer hat unser Basilikum in der Kücher zerfressen und die Reste der Minze im Wohnzimmer

letzteres scheinen die Verdauungsendprodukte zu sein. Der Fressgast ist mobil, aber wir haben keine Ahnung wer oder was da eingezogen ist.
Ideen?

ohne Suche. Ich wollte gern eine, die zur Geschichte passt, aber es musste ja nicht sofort sein. Diese hier ist uns im Baumarkt aufgefallen, hat bestimmt gerufen.